Clara Bellar, die Filmemacherin

 

 

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Wie kam es zu dem Projekt?
Bevor ich Kinder hatte, habe ich mich von einem Projekt zum nächsten bewegt, ohne dass ich einen festen Standort gehabt hätte. Nachdem dann mein erstes Kind geboren war, dachte ich, dass diese Freiheit noch einige Jahre andauern würde, bis zu dem Tag, wo es in die Schule kommen würde und ich mich dann für ein Land entscheiden müsse. Als es dann noch ein ganz kleines Baby war, habe ich eine Freundin wiedergetroffen, die ihren Sohn nicht in die Schule schickte. Ich war ziemlich überrascht, weil er nicht „Schule zuhause“ machte. Ich verstand das Konzept des „unschooling“ nicht. Ich hatte viele Fragen und war besorgt: Wenn er einmal ins Erwachsenenalter käme, würde er dann seinen Eltern vorwerfen, dass er nicht gelernt habe!? Auf der anderen Seite habe ich wahrgenommen, dass dieser kleine Junge besonders offen, neugierig und begeisterungsfähig war, dass er viele Projekte vor hatte und immer damit beschäftigt war, etwas Interessantes zu tun. Ich habe dann andere Kinder in der gleichen Situation getroffen und jedes Mal die gleichen Besonderheiten festgestellt: Das Kind war sehr eigenmotiviert und immer mit einer Vielzahl von Dingen beschäftigt, die es interessierten. Es gab keine Trennung zwischen Eltern und Kind und das Kind zögerte nicht, eine gleichberechtigte Unterhaltung mit einem Erwachsenen zu beginnen und ihm Fragen zu stellen. Ich wollte mehr darüber erfahren und junge Erwachsene treffen, die auf diese Art aufgewachsen waren. Ich kam zu dem Schluss, dass eine Dokumentation eine gute Gelegenheit für diese Begegnungen sei.                                                                                      Was ist das Ziel des Films?
Am Anfang war es eigentlich meine eigene Suche, um zu verstehen, um zu lernen. Sehr schnell ist meine Motivation dann zu dem Bedürfnis geworden, diese Offenbarung mit Menschen zu teilen, die sonst davon niemals erfahren würden. Was das Ziel des Films ist ? Zum Beispiel den Eltern von beschulten Kindern, die leiden, aufzuzeigen, dass es andere Möglichkeiten gibt : Nicht nur, dass man ohne Schule auskommen kann, sondern dass es auch ohne Schule zuhause geht. Tatsächlich war es für die Familien, die ich getroffen habe weder festgelegt auf Schule, noch auf das Zuhause.                                                                            Haben Sie mit dem Dreh des Films Ihr Ziel erreicht ?
Als ich den Film zum ersten Mal zeigte, waren Freunde von mir im Saal, deren Kinder schon groß waren und immer die Schule besucht hatten. Ich fragte mich, wie sie reagieren würden. Sie haben mir alle am Ende gesagt, dass der Film einen großen Einfluss auf sie gehabt habe, auf ihre Beziehung zu ihren Kindern, und dass er sie ermutigt habe, mehr im Vertrauen zu sein, mehr auf ihre innere Stimme zu hören und weniger anfällig zu sein für den Druck, den das System verursacht. Wenn der Film einen solchen Effekt auf eine Person im Saal hat, dann ist da seine gute Sache.                                                                      Gab es noch weitere Reaktionen im Saal ?
Familien zu sehen, die so glücklich und heiter sind, in denen einer dem anderen wirklich zuhört und deren Geschichten zu erfahren, scheint Eltern Trost zu geben. Was die Kinder anbelangt, die den Film sehen, sie verstehen, dass die Sorgen, die sie mit dem System haben, nicht unbedingt etwas damit zu tun haben müssen, dass es ein Problem bei ihnen selbst gibt. Starke Reaktionen gibt es außerdem bei Erwachsenen, die selbst keine Eltern sind, die aber in der Schulzeit gelitten haben und einen Mangel an Selbstvertrauen entwickelt haben. Ihnen wird klar, dass ihre Probleme nicht unbedingt auf irgendeiner Unzulänglichkeit ihrerseits beruhen. Es gab sogar einen « jungen Mann » von 35 Jahren der, nachdem er den Film gesehen hat, beschloss, seinen Beruf zu ändern und endlich zu tun, was er immer tun wollte.
Ist Ihr Film representativ für bestehende Unterschiede beim selbstbestimmten Lernen ?
Das ist in jeder Familie unterschiedlich. Es gibt kein Rezept, das man anwenden und befolgen kann. Die Eltern sind sehr aufmerksam mit ihren Kindern und es kann sogar in der selben Familie bei jedem Kind sehr unterschiedlich gehandhabt werden. Manche mögen Struktur, andere lernen besser, wenn man sie ganz frei lässt. Es stimmt schon, dass auch ich Erwartungen hatte und ein bestimmtes Profil bei den Eltern vorausgesetzt habe : dass sie alle Lehrer oder Hippies oder Farmer sind ! Ich habe Menschen aus jeder sozialen Schicht getroffen, aus jeglichem Berufsfeld oder mit jeglicher Persönlichkeitsstruktur. Das, was sie gemeinsam hatten, war, dass sie Freidenker waren und ihre Kinder zu Freidenkern erzogen, im Vertrauen auf das Leben.                                                                                             Sind Sie auf Vorurteile gestossen ?
« Was ist mit der Sozialisation ? » Ich glaube, dass ist das schwerwiegendste Vorurteil, aber wenn man anfängt, darüber nachzudenken, merkt man, dass es absurd ist. Diese Kinder wachsen auf und sind umgeben von anderen Kindern ( und Erwachsenen !) jeden Alters, jeden Umfeldes und nicht nur ihres Alters oder ihres Umfeldes ( und damit ihrer « Sozialklasse »). Außerdem, aber das war in meinem Fall nicht so, denken manche, dass Kinder von Natur aus faul und der Welt gegenüber uninteressiert sind und dass man sie deshalb zum Lernen zwingen muss.                                                                                               Ist es nicht eine elitäre Wahl ?
Nun, da haben wir ein weiteres Vorurteil ! Aber die Antwort ist Nein. Die Engländer haben mich oft ausgelacht wenn ich ihnen diese Frage gestellt habe. Sie haben mir geantwortet, dass das Gegenteil der Fall ist. In England, wo home education ziemlich verbreitet ist ( in den meisten Fällen in Form des selbstbestimmten Lernens) bringt die Entscheidung oft schwierige Lebensbedingungen mit sich, aber die Vorteile lohnen die Mühe. Diese Familien entscheiden sich häufig dazu, nur mit einem Gehalt oder zwei halben Gehältern zu leben und deshalb entwickeln sie häufig Kreativität anstelle einer Konsumhaltung. Denn mit dieser Entscheidung entwickeln alle Familienmitglieder die Fähigkeit Probleme zu lösen und ihr Leben zu meistern, und manchmal überschreiten sie dabei ihre früheren Grenzen. Die typische Antwort dieser Menschen war : Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.                                                                                                                                                   Glauben Sie, dass selbstbestimmtes Lernen eine Mode ist ?
Im Gegenteil, das selbstbestimmte Lernen ist ein Teil der Menschheitsgeschichte, wie es die Autorin Naomi Aldort im Film erklärt. Und was die Zukunft anbelangt, so scheint es, dass unsere natürliche Evolution uns dorthin führt. Der Artikel «  An education fit for a democracy »von Roland Meighan, Professor für Erziehungswissenschaften, ist da sehr überzeugend. Darin erklärt er, dass ein radikaler Wechsel notwendig sein wird um ein Bildungssystem zu schaffen, das im Einklang mit der Demokratie steht. « Wir müssen einsehen, dass erzwungenes Lernen eine Indoktrinierung darstellt und dass Erziehung nur eine Einladung zum Lernen nach freier Wahl sein sollte. »                                                      Warum ist es so schwierig in Frankreich selbstbestimmtes Lernen zu praktizieren ?
In Frankreich haben die Eltern die grundlegende Freiheit, ihre Kinder zuhause zu unterrichten ODER in die Schule zu schicken seit den Ferry-Gesetzen von 1880 ( hier wurde eine Unterrichtspflicht festgelegt, aber nicht in der Schule) und ist somit ein Teil unseres Pluralismus und unserer Demokratie. (Anmerkung des Übersetzers : Diese Gesetze der dritten Republik legen u.A. die Bildungspflicht und den kostenfreien Schulbesuch im Grundschulbereich fest) Diese Freiheit ist geregelt : Zuhause unterrichtete Kinder werden jährlich kontrolliert um sicher zu stellen, dass die Eltern die Unterrichtspflicht wahrnehmen und dass die Lebensumstände der Kinder vorteilhaft sind (Offenheit gegenüber anderen, soziale und sportliche Aktivität…) Es ist sehr schwer, selbstverantwortliches und selbstbetimmtes Lernen zu erfassen, daher ist es sehr schwierig für die Behörden, in diesen Familien Kontrollen durchzuführen. Sie kennen die Kinder dieser Familien nicht so, wie deren Eltern sie kennen und haben nicht immer deren Vertrauen.
Welchen Rat würden Sie einer Familie geben, die die Zuunft ihrer Kinder absichern möchte ? Ist selbstbestimmtes Lernen dabei nicht ein Hindernis ?
Die grundsätzlichste Fähigkeit ist Selbstvertrauen und sich selbst etwas beibringen zu können : Egal was man lernen möchte, man weiß, dass man es lernen kann. So drücken es jedenfalls die Kinder aus, die beschlossen haben in Oxford, in Harvard oder an der Sorbonne zu studieren, ohne jemals irgendwie beschult worden zu sein. Die Sorge meines Vaters war die utopische Seite des Lebensprojekts. Werden diese Kinder in der « wirklichen Welt » bestehen können, nachdem sie ihre Kindheit, nach seiner Vorstellung, wie in einem Kokon verbracht haben ? Aber diese wirkliche Welt, die er im Sinn hatte, ist nicht die wahre Welt von morgen. Die Zeiten, die Wirtschaftswelt, sie ändern sich. Das Arbeitsmodell der Industriellen Revolution ist veraltet und das industrielle Erziehungsmodell wird auch unweigerlich in sich zusammen fallen. Es ist vielmehr ein realistischer denn ein utopischer Gedanke, zu erkennen, dass die heute gelehrten Lerninhalte und Fähigkeiten in der Zukunft nicht mehr relevant sein könnten und dass die zukünftigen Berufe heute noch nicht existieren. Die Fähigkeiten, die man brauchen wird, beinhalten Qualitäten, die man heute noch nicht unbedingt berücksichtigt, wie zum Beispiel : Anpassungsfähigkeit, die Fähigkeit zu recherchieren, die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, Erfindungsgabe, Kreativität, Neugier, Eigenmotivation, Entscheidungksraft, Risikobereitschaft und der Wille Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Eigenverantworliches Lernen ist ein exzellenter Weg, diese Fähigkeiten in jedem Lebensalter zu entwickeln.                                                                                                          Warum ist Spielen und nicht-vorgeplante Zeit so wichtig für Kinder ?
Spielen ist untrennbar mit Lernen verbunden. Ein Großteil der großen Entdeckungen oder Erfindungen war die Folge spielerischen Tuns. Wir sollten nicht vergessen, dass die beiden schwersten Dinge, die wir lernen, das Laufen und das Sprechen, sich natürlich aus dem Spiel ergeben, dass es keine « Fächer » sind, die man lehrt. Spielen und lernen, spielen und arbeiten, in den ersten Jahren gibt es da keine Trennung, die wird uns erst mit dem Schulbeginn eingehämmert und da beginnt dann die Ablehnung der Arbeit an sich, da sie nicht mehr selbst-motiviert ist. Was die Zeit anbelangt, so ist es wesentlich für Kinder, dass sie ihre Unternehmungen zu Ende bringen können, mit sich selbst und für sich selbst. Wenn sie ständig unterbrochen werden, dann lernen sie, oberflächlich zu sein.                Was ist Ihre größte Quelle der Inspiration und der Motivation ?
Meine Kinder und die Kinder der Anderen.

Hinter der Kamera:
Clara
Nachdem Clara von Eric Rohmer in „Dornröschen“ auf der Bühne entdeckt worden ist, entwickelt und dreht sie mit ihm „Rendezvous in Paris“. Sie wechselt ab zwischen Theater und Kino, französischen Filmen („Oranges Amères“ von Michel Such, „Vergiftete Moral“ von Jean Veber, „Les Randonneurs“ von Philippe Harel) und ausländischen Filmen: unabhängige Filme („Kill the Poor“ von Alan Taylor, „Romance and Rejection“ von Kevin W. Smith, „Sleepy Time Gal“ von Christopher Much) und Studio-Filmen („A.I.- Künstliche Intelligenz“ von Steven Spielberg, „Dominion: Exorzist – Der Anfang des Bösen“ von Paul Schrader), Komödie und Musik (zwei Alben in Brasilien, „Mein Brasilianisches Herz“ und „Mein Französisches Herz“, mit Beiträgen ihrer Vorbilder Chico Buarque, Ivan Lins, João Bosco und Milton Nascimento). Während ihrer ersten Schwangerschaft studiert sie an der „New York Film Academy“ Regie und schreibt und produziert den Kurzfilm ”Watermelon Man”, in dem sie auch Regie führt. Es handelt sich dabei um die Geschichte eines Mannes, der sich darauf vorbereitet, Vater zu werden und dabei großen Ängsten ausgeliefert ist. Der Film wird auf fünf nordamerikanischen Festivals nominiert.
Gulu
17 Jahre lang Theaterregisseur seiner Truppe „Companhia do gesto”, dann der „Ipanema Theater Troupe”, die er mit Clara Bellar 2001 in Los Angeles gründet. („les Bacchae“, „le Médecin malgré Lui“, „Der gute Mensch von Sezuan“, „ La Puce à l’Oreille“ und zahlreiche eigene Schöpfungen). Gulu Monteiro ist auch Professor für Schauspiel an der UCLA (University of California, Los Angeles, A.d.Ü.) und forscht zusammen mit dem Neurowissenschaftler Antonio Damasio am „Brain and Creativity Institute“ der USC (University of South California, A.d.Ü.) über Emotionen, Gehirn und den Schauspieler, mit dem Ziel, die Vorgänge der Kreativität besser zu verstehen. Er hat für Placido Domingo drei Opern inszeniert und drei Kurzfilme gedreht.

Joele
Chef-Cutterin vieler Filme, vor allem von Cineasten: Costa-Gavras („La Main droite du Diable“, „Music Box“, „La Petite Apocalypse“) Agnès Varda („L’Une chante, l’Autre pas“) Diane Kurys („Diabolo Menthe“, „Cocktail Molotov“, „Coup de Foudre“, „Un Homme Amoureux“, „Les Enfants du Siècle“) Alexandre Arcady („Le Coup de Sirocco“, „Le Grand Pardon“, „Le Grand Carnaval“) Antoine de Caunes („Les Morsures de l’Aube“, „Désaccord Parfait“) Bertrand van Effenterre („Mais où est donc Ornicar“, „Tumultes“) Jean-Jaques Zilbermann („Tout le Monde n’a pas eu la Chance d’avoir des Parents Communistes“) Bruno Podalydès („Dieu Seul me voit“), Claude Goretta („La Dentellière“, „La Provinciale“, „La Mort de Mario Ricci“) Luc Béraud („La Tortue sur le Dos“, „Plein Sud“) Maroun Bagdadi („Les Petites Guerres“). Joele van Effenterre ist auch Regisseurin von 13 Dokumentarfilmen, darunter „Artemis“, „Lettre à Ma Mère“ und „Défense de la France“.

Fanny
Fanny arbeitete als Cutterin, bevor sie eine Ausbildung zur Regisseurin macht (Master 2 Pro, DEMC – Documentaire : Ecritures des Mondes Contemporains, Paris VII). Sie hat für den Sender Artivi gearbeitet und die Post-Production der von der FIAC (Foire Internationale d’Art Contemporain, „Zeitgenössische Internationale Kunstmesse“ A.d.Ü.) finanzierten Filme geleitet. Ihr Interesse am Schauspiel bringt sie dazu, mit Sängern und Schauspielern zusammenzuarbeiten und mit mehreren zeitgenössischen Tanzgruppen (Omnibus, Compagnie Nadine Baulieu… ), mit denen sie Videos für die Bühne dreht.
Zuletzt hat sie an der Konzeption und am Schnitt einer Dokumentarserie über Theaterarchitekten und -persönlichkeiten im Rahmen der Ausstellung „Théâtres en Utopie” ( Saline d’Arc et Senans – Lieu Unique à Nantes ) mitgewirkt. Außerdem begleitet sie mit der Produktionsstruktur „SaNoSi Productions“ mehrere Regisseure beim Schreiben von Dokumentarprojekten (Entwicklung) und arbeitet an einem Spielfilm-Dokumentar-Projekt über Nachtarbeit.

Pascal
Tontechniker und Cutter für Regisseure wie Jacques Maillot, Philippe Faucon, Sophie Letourneur, Elise Girard, José Alcala, Laurent Bénégui und Agnès Obadia und von 1987 bis zu dessen letztem Film 2007 Eric Rohmers Top-Tontechniker (zehn gemeinsame Filme, darunter „Quatre Aventures de Reinette et Mirabelle”, „Conte d’Hiver”, „Conte de Printemps”, „Conte d’Été”, „Conte d’Automne”, „L’Anglaise et le Duc”, „Les Amours d’Astrée et de Celadon”). Pascal und Clara haben sich beim Dreh von „Rendezvous in Paris” kennengelernt. Pascal versteckte sich hinter den Bäumen des Marktplatzes, während Eric ohne Erlaubnis mit unter einer Decke versteckter Kamera filmte. Nach diesem Zusammentreffen bei Claras erstem Spielfilm als Schauspielerin lud Clara Pascal zu ihrem ersten Spielfilm als Regisseurin ein. Er war der erste, der einen vorläufigen Schnitt des Films sah. Er, der kein Vater ist, sagte, man müsse kein Elternteil sein, um den Film wertschätzen zu können, denn jeder sei mal ein Kind gewesen, und außerdem sei es vor allem ein Film über unsere Gesellschaft.

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